Politik

Die AfD-Bundesvorsitzende Alice Weidel ist zufrieden. (Foto: dpa, Markus Lenhardt)

08.03.2026

Wahl in Baden-Württemberg: Afd feiert Riesenerfolg

Die AfD-Bundesvorsitzende Alice Weidel zeigt sich zufrieden mit dem Abschneiden ihrer Partei bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg. "Das läuft auf eine Verdoppelung unseres Ergebnisses hinaus, und damit können wir sehr zufrieden sein", sagte sie in der ARD

Die AfD-Bundesvorsitzende Alice Weidel zeigt sich zufrieden mit dem Abschneiden ihrer Partei bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg. "Das läuft auf eine Verdoppelung unseres Ergebnisses hinaus, und damit können wir sehr zufrieden sein", sagte sie in der ARD. 

Auch der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla hat sich "sehr zufrieden" mit dem Abschneiden seiner Partei im Ländle gezeigt. Es handele sich um einen "Riesenerfolg".

Die AfD liegt den Hochrechnungen zufolge bei 17,6 beziehungsweise 17,9 Prozent - fast doppelt so viel wie bei der Landtagswahl 2021, als sie noch auf 9,7 Prozent kam. 

Von ihrer Partei sei in Baden-Württemberg das Gleiche zu erwarten wie im Bundestag, wo die Partei ebenfalls die größte Oppositionspartei stelle, sagte Weidel: "Wir werden Oppositionsarbeit machen."

Im ZDF antwortete sie auf die Frage, ob die USA-Reise des AfD-Spitzenkandidaten Markus Frohnmaier in der heißen Phase des Wahlkampfs geschadet habe: "Es war seine Entscheidung." Frohnmaier habe dort Treffen gehabt, die aus seiner Sicht wichtig für die Wirtschaft in Baden-Württemberg gewesen seien.

Vorwurf der Vetternwirtschaft

Seit mehreren Wochen wird über Beschäftigungsverhältnisse von Verwandten in der AfD diskutiert. Die Debatte kam auf, nachdem Vorwürfe von Vetternwirtschaft in den eigenen Reihen im Landesverband Sachsen-Anhalt geäußert worden waren. Durch Medienberichte wurden dann Fälle bekannt, in denen Familienangehörige von AfD-Politikern bei anderen Abgeordneten der Partei beschäftigt wurden, teils mehrere Mitglieder einer Familie. 

Darauf angesprochen, sagte Weidel: "Von Vetternwirtschaft kann man nicht sprechen, von Vorfällen auch nicht." Alle Arbeitsverhältnisse seien legal. Es sei aus ihrer Sicht auch falsch, qualifizierte Menschen auszuschließen, nur weil diese mit irgendjemandem verwandt seien. Da die AfD öffentlich oft schlechtgemacht werde, "können wir uns auch unser Personal nicht aussuchen, und dementsprechend macht das auch alles Sinn".
(dpa)

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!
Die Frage der Woche
X
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

Beilagen

> Das neue vbw Unternehmermagazin ist online

Bundesforschungsministerin Dorothea Bär will mit ihrer Hightech-Agenda Deutschland technologisch auf ein neues Level bringen. Im Gespräch mit dem vbw Unternehmermagazin spricht sie über die Herausforderungen.

Jahresbeilage 2025

Nächster Erscheinungstermin:
28. November 2026

Weitere Infos unter Tel. 089 / 29 01 42 54 /56
oder
per Mail an anzeigen@bsz.de

Download der aktuellen Ausgabe vom 28.11.2025 (PDF, 16,5 MB)

E-Paper
Unser Bayern

Das kunst- und kulturhistorische Online-Magazin der Bayerischen Staatszeitung

Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.

Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.

Unser Bayern - Nachbestellen

Aktuelle Einzelausgaben des Online-Magazins „Unser Bayern” können im ePaper der BSZ über den App-Store bzw. Google Play gekauft werden.