Politik

Volle Klassenzimmer: Laut Kultusministerkonferenz wird die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Bayern bis 2034 weiter steigen – erst danach ist mit einem Rückgang zu rechnen. (Foto: dpa/Hendrik Schmidt)

11.11.2025

Prognose: Schülerzahl in Bayern steigt bis 2034 – dann sinkt sie

Die Schulen im Freistaat werden voller, bevor sie sich wieder leeren. Zu diesem Ergebnis kommt die Bildungsministerkonferenz. Jetzt gilt es, Schulbauten, Personalbedarf und individuelle Fördermaßnahmen neu zu planen

Die Schülerzahl in Bayern wächst nach aktuellen Berechnungen der Kultusministerkonferenz bis zum Jahr 2034 weiter deutlich an – und geht danach wieder leicht zurück. Doch auch 2040 werden im Freistaat wie bundesweit noch mehr Kinder und Jugendliche im Bildungssystem sein als heute. Die Länder nutzen die neuen Berechnungen unter anderem, um Schulbauten, Personalbedarf und Fördermaßnahmen zu planen.

Von rund 1,68 Millionen Schülerinnen und Schülern in Bayern im vergangenen Jahr soll die Zahl auf knapp 1,81 Millionen im Jahr 2034 steigen. Für 2040 wird zwischen Aschaffenburg und Rosenheim mit rund 1,80 Millionen Kindern und Jugendlichen an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen gerechnet.

Auch bundesweit mehr Schüler

Auch bundesweit wird mit einem Anstieg gerechnet: Von derzeit 11,2 Millionen Schülerinnen und Schülern soll die Zahl bis 2032 auf knapp 11,8 Millionen wachsen – ein Plus von fast 600.000 Kindern und Jugendlichen, was etwa der Schülerzahl eines Bundeslands wie Rheinland-Pfalz entspricht. Umgerechnet auf ganz Deutschland wären das rund 24.000 zusätzliche Klassen oder fast 1.200 neue Schulen. Für 2040 erwartet die Kultusministerkonferenz einen leichten Rückgang auf etwa 11,3 Millionen Schülerinnen und Schüler.

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsministerin Simone Oldenburg (Linke), erklärte: „Wir müssen heute die Weichen stellen – mit ausreichend Lehrkräften, moderner Infrastruktur und einer zuverlässigen digitalen Ausstattung. Bildung ist die Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirtschaftliche Zukunft.“

Die Prognose basiert auf den Daten des Schuljahres 2023/24 sowie den Bevölkerungsprognosen der Länder. (dpa)

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