Politik

29.10.2020

Soll die befristete Mehrwertsteuersenkung verlängert werden?

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) fordert, die Mehrwertsteuersenkung mindestens bis Ende 2021 zu verlängern, um die Bürger zu entlasten. Oliver Holtemöller vom Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle ist dagegen, weil seiner Meinung nach davon nur Menschen mit höherem Einkommen profitieren

JA

Hubert Aiwanger (Freie Wähler), bayerischer Wirtschaftsminister

Ich stehe ganz klar hinter einer Verlängerung der Mehrwertsteuersenkung. Wir stehen in der Verantwortung, die Konjunktur weiterhin gezielt zu stützen, und dazu müssen wir ebenfalls für positive Kaufimpulse sorgen. Es ist richtig und gut, dass sich die wirtschaftliche Lage in Bayern insgesamt kontinuierlich verbessert. Vollständig überm Berg sind wir aber noch nicht. Ein Auslaufen der Umsatzsteuersenkung zum Jahresende wäre daher mehr als unangebracht und die falsche politische Botschaft, dass der Normalzustand wiederhergestellt wäre.

Wir dürfen nicht vergessen: Die Umsatzsteuersenkung zum 1. Juli 2020 war für die Betriebe mit viel Bürokratie und Umstellungskosten verbunden. In der ohnehin angespannten wirtschaftlichen Lage sorgte das für einigen Unmut. Ich will den Unternehmerinnen und Unternehmern dieselben Kosten und Anstrengungen nach nur sechs Monaten nicht noch einmal zumuten. Die Betriebe haben derzeit an vielen Fronten zu kämpfen. Wir müssen also alles vermeiden, was sie ohne Not zusätzlich belastet.

Ich bin überzeugt: Die Umsatzsteuersenkung sollte mindestens bis Ende 2021 verlängert werden. Erst dann dürfen wir mit einer Stabilisierung der Konjunktur rechnen. Natürlich bedeutet eine Verlängerung erhebliche Steuermindereinnahmen. Die Alternative ist aber deutlich teurer: fehlende Umsätze, Betriebe, die dichtmachen und Arbeitsplätze abbauen. Wir müssen jetzt investieren, jetzt an die Zukunft denken und in der Krise der arg in Mitleidenschaft gezogenen Wirtschaft eine Perspektive bieten.

Eine ähnliche Situation haben wir in der Gastronomie: Hier muss der bis 30. Juni 2021 befristete ermäßigte Umsatzsteuersatz dauerhaft gelten und auch Getränke einbeziehen. Es wäre ein Schildbürgerstreich, ihn wieder anzuheben. Ein dauerhaft ermäßigter Umsatzsteuersatz ist wenigstens ein kleiner Lichtblick in sehr schweren Zeiten. Das ist ein Beitrag zur Sozialkultur. Ansonsten riskieren wir ein Betriebssterben.

NEIN

Oliver Holtemöller, Vizepräsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle

Die Große Koalition möchte mit der befristeten Mehrwertsteuersenkung die Konsumnachfrage stärken. Der Hauptgrund für die Konsumzurückhaltung liegt darin, dass nach wie vor viele Aktivitäten nicht im gewohnten Umfang möglich sind. In Restaurants, Hotels und Konzerthallen passen unter Beachtung der Hygieneregeln einfach weniger Menschen. Die Haushalte reagieren auf die Einschränkungen des öffentlichen Lebens und auf die individuellen Risiken mit einer erhöhten Ersparnisbildung und mit Umschichtungen hin zum Online-Handel. Die Einkommen der privaten Haushalte sind gesamtwirtschaftlich hingegen nicht das Problem, weil diese dank staatlicher Transfers in der Summe auch in diesem Jahr weitgehend stabil bleiben.

Das volkswirtschaftliche Einkommen sinkt jedoch aufgrund nicht stattfindender und auch nicht mehr nachzuholender Aktivitäten erheblich. Diese Einbußen sind real und können durch die Wirtschaftspolitik gesamtwirtschaftlich kaum kompensiert werden. Die Wirtschaftspolitik kann aber umverteilen – idealerweise von denjenigen, die auch in der Krise stabile Einkommen haben, hin zu denjenigen, die Einkommenseinbußen haben.

Von der Mehrwertsteuersenkung profitieren aber vor allem Menschen, deren Einkommen gegenwärtig nicht gefährdet sind und die sich auch in der aktuellen Krise die Anschaffung langlebiger Konsumgüter leisten können. Und in dem Umfang, in dem die Mehrwertsteuersenkung tatsächlich die Binnennachfrage anregt, wird die Mehrnachfrage vor allem in diejenigen Bereiche fließen, in denen es ohnehin wenig Beeinträchtigungen gibt. Die Mehrwertsteuersenkung vergrößert also tendenziell den realen Einkommenskeil zwischen den von der Epidemie Betroffenen und den einkommensmäßig nicht Betroffenen. Wenn der gesamte Kuchen kleiner wird und trotzdem einige größere Stücke davon bekommen, bleibt für die anderen noch weniger übrig. Die Politik muss abwägen, ob die intendierten vagen Vorzieheffekte bei langlebigen Konsumgütern diese Verteilungsprobleme aufwiegen.

Einen Online-Kommentar verfassen - so geht's

Scrollen Sie einfach ans Ende des Artikels, den Sie kommentieren wollen und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und einen nickname an. Die Nennung Ihres Namens ist freiwillig. Für die Nutzer sichtbar ist in jedem Fall NUR der nickname. Sie müssen sich auch nicht auf unserer Homepage anmelden. Aber unsere Netiquette akzeptieren. Und schon können Sie loslegen!

Kommentare (46)

  1. SFB1807 vor 48 Minuten
    Die Mehrwertsteuer sollte auf jeden Fall bei 16% bleiben. Wer seine Anschaffungen auf November / Dezember verschoben hat, wurde durch den erneuten Lockdown jäh ausgebremst. Der stationäre Handel hat erneut das Nachsehen. Wenn es unsere Bundesregierung ehrlich meint, kann nur die Verlängerung der Mehrwertsteuersenkung eine logische Konsequenz sein. Die Regierung ist gefordert.
  2. Tom vor 4 Tagen
    Klares JA, unbedingt bis ende 2021 verlängern. Wenn man sich in dieser ungewissen Zeit für eine größere Investition entscheidet, sollte das durch die MwSt. Senkung belohnt werden und damit helfen wir unserer Wirtschaft die es nächstes Jahr noch sicherlich brauchen wird!
  3. Carmer vor 5 Tagen
    Die Mehrwertsteuersenkung sollte unbedingt um ein Jahr verlängert werden.
    Aufgrund der Mehrwertsteuersenkung haben wir Aufträge erhalten, die
    wir jedoch aufgrund der teilweise durch Corona bedingten längeren Lieferzeiten
    in diesem Jahr nicht mehr ausführen können. Wer erstattet den Kunden die
    Differenz? Zumindest sollte die Mehrwertsteuersenkung für alle noch in 2020 beauftragten
    Objekte weiterhin gültig bleiben. Die Senkung der Mehrwertsteuer hat sehr viel gebracht
    - deshalb ein klares JA!
  4. Tom-MUC vor 5 Tagen
    Die Mehrwertsteuersenkung muss auf jeden Fall verlängert werden.
    Lockdown bedingt haben viele Firmen jetzt Lieferverzug.
    Viele haben rechtzeitig bestellt, bzw. investiert, aber Corona bedingt erfolgt die Lieferung teilweise erst im neuen Jahr, mit einem erhöhten Steuersatz.
    Eine Lösung wäre, dass man den Steuersatz verrechnet bekommt, der zum "Bestelldatum/Auftragserteilung" vorlag, nämlich die 16%.
    Schließlich kommt erst durch den Lockdown die Lieferzögerungen zustande, teilweise in ganz Europa.
    Lockdown muss lokal sein, aber daran ist sicher nicht der Bürger schuld. PUNKT!!
  5. Steffen vor 5 Tagen
    Eine Mehrwertsteuer muss in meinen Augen min. 1 Jahr gelten, damit diese überhaupt den gewünschten Erfolg für den Normalbürger hat. Anschaffungen (außer Verbrauchsmittel wie Heizöl oder ähnliches) haben so lange Lieferzeoten, dass sie oftmlas erst 2021 geliefert werden. Beispiel: gedämmtes neues Garagentor bestellt, Auftragsbestätigung auf KW48 2020 => Lieferverzögerung der Herstellerfirma mit platter Info, kann erst in KW43 2021 geliefert werden. Was soll ich sagen..... ärgerlich eben. :-(
  6. Mike vor 1 Woche
    Uns hat die Senkung sehr viel gebracht.
    Die größte Ersparnis war bei uns Heizöl , Lebensmittel, Handwerkerrechnungen.
    Das hat seit länger Zeit das erste mal Hoffnung in die Regierung geweckt.
    Ja richtig gewählt, alles richtig gemacht.

    Seit Corona ist mein Einkommen um über 40% geschrumpft.
    Weihnachtsgeld gibt es auch nicht dieses Jahr.
    50% der Belegschaft bekommen die Papiere noch dieses Jahr oder im Februar.
    Dafür gibt es nächstes Jahr die Energie-Steuer zum 1.1, für einen neuen Pkw habe ich kein Geld selbst wenn die MwSt 1% beträgt, das wären schöne Probleme.

    Der kleine Soli-Beitrag, der wegfällt gleicht hier 2021 nichts aus.
    Dazu ist meine Frau biologisch zu alt für Kinder, deshalb austauschen um Steuervorteile zu erhalten?
    Ich sehe für viele Menschen sowie die Volkswirtschaft ab 2021 schwarz.

    Aber ich will mich nicht beschweren, werde eventuell anders wählen.
  7. Rene vor 1 Woche
    Bei mir ist genau dieser Fall eingetreten. Ich habe u.a. vorzeitig wegen der geringeren MwSt ein Neufahrzeug (Wohnwagen) bestellt. Dieses Fahrzeug sollte fest in diesem Jahr 2020 noch geliefert werden. Leider verzögert sich durch Corona die Lieferung auf 2021 und ich bin gezwungen das Fahrzeug abzunehmen mit den 19% MwSt.
    Eine Stornierung ist nicht mehr möglich und ich bin eine dreistellige Eurosumme mehr los als geplant. Warum gibt es für solche Fälle keine
  8. Twiggi vor 1 Woche
    Die 16% MwSt muß für 2021 weiter gelten, da die Lieferzeiten Corona bedingt länger sind. Sonst hätte nur die Industrie profitiert, aber nicht der kleine Käufer, da die Auslieferung der Waren bzw. die Fertigstellung der Dienstleistungen erst 2021 erfolgt!
  9. Combo vor 1 Woche
    Ist doch irgendwie ne Mogelpackung. MwSt 16 % dann kaufen auch viele ein neues KFZ. Die arme Autoindustrie hat ja auch dringend um Hilfe gebettelt. Super erstmal bestellt mit einem Liefertermin in 2020. Oha plötzlich können diese Liefertermine auch wegen Corona nicht mehr eingehalten werden und es wird doch 2021. Wenn ich das gleiche Fahrzeug für Lieferung 2021 bestellt hätte wäre der Bruttopreis mit 19 % um 500 Euronen teurer gewesen. Da der Händler aber wegen der 16% MwSt den Nettopreis schon etwas angeglichen hat, kostet mich das Fahrzeug bei Auslieferung 2021 1000 Euronen mehr.
    Vielen Dank für den Einlauf. Denn sie wissen nicht was sie tun...
  10. Roland HDH vor 1 Woche
    Die MWSt. Seenkung war ein total be- scheuer- tes Gesetz, denn es sollte ja der Autoindustrie
    helfen, hat es auch, denn viele haben ein neues Auto bestellt und sich angeblich 500,-- bis 1000,-- E gespart.
    Angeblich, denn meistens ist die Lieferzeit länger als die MWSt Senkung und das Auto wird
    erst nach dem 31. Dez. 2020 ausgeliefert, dann bezahlt der kleine Mann die Zeche und die
    Autoindustrie sowie Herr FAM Scholz reiben sich die Hände. Was für ein be-Scher-tes Gesetz.
    Kann man damit Wählerstimmen bekommen?
    Herr Scholz sollte ganz schnell verlängern, sonst ost die SPD und CDU am absteigenden Ast.
  11. Thomas vor 1 Woche
    Die Mehrwertsteuersenkung gehört beibehalten. bis ende 2021

    Ein Auszug aus der Bild von heute:

    "Dabei hatte sich die Wirtschaft im Sommer mit einem Rekordwachstum von 8,5 Prozent vom coronabedingten Einbruch um 9,8 Prozent im Frühjahr erholt.

    Die Verbraucher steigerten ihre Ausgaben massiv um 10,8 Prozent zum Vorquartal, der Staat erhöhte seinen Konsum um 0,8 Prozent."

    Also wurde der Konsum doch sehr stark befeuert durch die Senkung der Mehrwertsteuer!
  12. Guglielmo vor 2 Wochen
    Wir sind Dienstleister Schleifen Natursteinböden auf.(Wie Marmor,Terrazzo usw.)

    Meine Kunden sagen können wir es dieses Jahr noch die bearbeitung das Naturstein machen, wegen denn 3% die Sie sparen würden.

    leider sind unsere Aufträge für dieses Jahr schon alle vergeben.
    Was ist das ende vom Lied entweder verzichten sie ganz vom Auftrag oder ich muss 3% Rabbat geben.

    Also bin ich für eine verlängerung der Mehrwertsteuer von 16%

    Aber leider liegt es ja nicht in meinen Händen. :-(
  13. Charly vor 2 Wochen
    Ich bin ein Verlierer, meine Hausbaufirma , hat meinen Bauvertrag für ein Eigenheim um die sonst gesparte MWSt erhöht, mit der Begründung, alles wird teurer. Baubeginn in wenigen Tagen, nun kostet mich die angebliche Ersparniss ca 3600€ Erhöhung mehr und da das Haus erst in 2021 fertig wird die 3 Prozent obendrauf zum Bauvertrag mit 16 Prozent. Alles zusammen ca 7000 € Mehrkosten.
  14. GöRo Hdh vor 2 Wochen
    Bei nicht Veröängerung der MWSt. Senkung zahlt wieder einmal die Zeche der kleine Mann der sich jetzt endlic ein neues Auto bestellt hat mit 700,-- bis 1000,-- € weniger, denn meistens ist die Auslieferung,
    MWSt. Datum, nach dem 1.1. 2020.
    Die Autoindustrie hat dann durch Bestellungen ihren Gewinnabgesahnt.
    Was ist das nur für ein Gesetz welches den Bürger die Sanierung in Coronazeiten auferlegt.
    Ein Be-Scheuer-tes Gesetz.! Herr Hubert Aiwanger hat recht, ich teile seine Ansicht.
  15. stefan vor 2 Wochen
    1 Vote für die Verlängerung der MWST Senkung. Für langfristige Anschaffungen war der Zeitraum in 2020 deutlich zu kurz.
  16. Jo vor 2 Wochen
    Ich bin gegen eine Verlängerung der Mehrwertsteuersenkung. Die Betriebe sind schon längst dabei mit 19% zu planen und haben schon erhebliche Ressourcen in die erneute Umstellung gesteckt. Was man im Moment wirklich nicht braucht: noch eine kurzfristige Änderung, die alle Pläne über den Haufen wirft. Planungssicherheit in diesen Zeiten ist wichtig. Wenn man schon sonst bei allem auf Sicht fährt.
  17. Tobi vor 2 Wochen
    Die Mehrwertsteuersenkung muss bis ende 2021 verlängert werden!
    Es hilft vor allem Rentner, Hartz 4, und Familien!

    Bitte Bayerische Zeitung, berichtet mehr davon und helft dass die Politik hier nachgibt und Mehrwertsteuersenkung verlängert!

    Helft bei der Petition!
  18. Alexander vor 3 Wochen
    Nein, der Grund dafür ist, dass die Autobauer endlich mal mit Ihren
    Verkaufszahlen Schiffbruch erleiden.
    Zudem die Mehrwertsteuersenkung nur den Reichen mit teueren
    Anschaffungen zugute kommt.
    Für den Kleinen bedeutet dies eine Mehrausgabe bei den Lebensmitteln
    und in den Gastronomien.
  19. Stoffel vor 3 Wochen
    Die 16% Mehrwertsteuer bis Ende 2021 wäre in meinen Augen sehr angebracht. Es bringt Ruhe in die Angelegenheit, da die meisten Betriebe mit den ganzen Hygienemaßnahmen sich eh schon ständig was Neues einfallen lassen müßen.
  20. Fab vor 3 Wochen
    Natürlich bin ich dafür die Mehrwertsteuer bei 16% zu halten, so lange es nur irgendwie geht. Wenn das bedeutet das dies bis Ende 2021 so ist, dann gerne, aber nicht endend zu 12/2020!
    Wäre sehr schön wenn unsere Regierung mal wieder etwas für uns macht und nicht nur für die eigene Tasche.
  21. Uschi vor 3 Wochen
    Ich finde die Mehrwertsteuersenkung sollte bis Ende 2021 erhalten bleiben. Denn der zweite Lockdown wird uns noch einige Monate begleiten und die kurzzeitigen Änderungen machen dem Handwerk und den mittelständischen Unternehmen enormen Arbeitsaufwand.
  22. Marco vor 3 Wochen
    Ich verstehe nicht warum die so lange rum machen die Politiker. Was hat es gebracht wenn man nur 6 Monate die Mehrwertsteuersenkung durchzieht. Nichts, nur Zeit und Geld.
    Von dieser Mehrwertsteuersenkung profitieren die wo es auch brauchen. Das heißt die Kleinen Leute merken diesen Ersparnis, aber für die oben rängige mit vollen Geldbeutel ist es alles egal. Deswegen wollen die Politiker nicht verlängern. Auch durch die 20 Milliarden Steuereinnahme was fehlen durch die Mehrwertsteuersenkung, ist ein Hauptgrund warum die Politiker es nicht verlängern wollen. Denkt nicht an euch selber sondern auch mal an die Kleinere Leute. "Mehrwertsteuersenkung verlängern"!!
  23. Thomas vor 3 Wochen
    Ich bin auch dafür, diese MwSt. Senkung zu verlängern.
    Viele sehen nicht die kleinen Beträge, die beim Einkauf auch gespart werden und schnell zu dreistelligen € Summen ansteigen. Es hilft doch den kleinen Leuten und auch den kleineren Betrieben.
    Da Corona nicht Ende 2020 endet, ist die logische Folge, dass man diese Senkung doch verlängert.
  24. Uwe vor 3 Wochen
    Bin voll davon die Mehrwertsteuer bei 16% zu lassen.
    Beim Einkaufen merken wir sie kaum aber es ist ein anreist für größere Anschaffung
  25. Maria0501 vor 3 Wochen
    Ich bin für die Verlängerung der MwST. Senkung... sie hilft der Wirtschaft enorm aus dieser Pandemie zu kommen.
  26. Christian vor 3 Wochen
    Die Verlängerung bis Ende 2021 halte ich für absolut sinnvoll. Jeder dadurch gesparte Euro hilft den allermeisten Menschen in diesen Zeiten. Auch weit über den 01.01.2020 hinaus werden Corona und die Folgen noch bei vielen von uns zu Mindereinnahmen und Umsatzeinbußen führen. Die Mehrwertssteuersenkung ist da eine echte Hilfe für jeden Einzelnen und die Betriebe.
  27. Semra vor 3 Wochen
    Ich bin absolut für die Verlängerung der MwSt Senkung. Viele Arbeitnehmer Arbeitgeber sind durch diese Zeit Schwerbetroffen auf eine weise davon betroffen. Wieso nicht diese Option oder gar Entlastung noch weiter zu gewährleisten. Ich finde gerade nach der zweiten lockdown ist es zwingend notwendig für die Handwerker Berufe. Also bitte weiterhin verlängern...
  28. Nick vor 3 Wochen
    Ich bin auch dafür, dass die Mehrwertsteuersenkund verlängert wird. Es wird nur leider nicht der Bürger befragt, sondern immer nur auf den höheren Rängen entschieden!!! Leider wird in Kauf genommen, dass viele Unternehmen pleite gehen, weil die Kaufkraft nicht gegeben ist!!!
  29. Anke am 10.11.2020
    Ja auch ich sehe ganz klar einen Vorteil für die weitergehende Steuersenkung auf 16% bis zum Ende des Jahres 2021 aus den bereits vorgenannten Gründen. Auch ich sehe die Problematik in den
    getätigten PKW-Käufen oder ähnlichen Anschaffungen. die im nächsten Jahr zur Auslieferung kommen und dann mit 19% besteuert werden würden. Sehr zum Nachteil !
  30. rzi am 10.11.2020
    Auch ich habe heute in Erfahrung gebracht, dass mein im Juli bestellter PlugIn-Hybrid nun erst im März 2021 zur Auslieferung kommen wird. Angekündigt war er auf Anfang Oktober und seit 4 Wochen ist das Fahrzeug überfällig. Natürlich war es ein Anreiz im Juli auf dieses Auto zu setzen, da im Oktober die 16% MwSt. gelten würde. Darum der Appell an die Bundesregierung: Verlängern Sie die MwSt-Senkung bis Ende 2021, damit solche langfristigen Kaufentscheidungen auch glücklich und für alle zufriedenstellend abgewickelt werden können.
  31. Suedtirolheinz am 09.11.2020
    Die Mehrwertsteuersenkung auf 16% muß auf jedenfall mindestens bis Ende 2021 erhalten bleiben.
    Warum?
    Alle die sich in 2020 ein Elektroauto oder ein Plug-In Hybrid Fahrzeug bestellt haben und diesen Wagen erst in 2021 ausgeliefert bekommen zahlen wieder die 19%.Das kann von 500 bis 1000 € und mehr an Mehrbeslastung bei der Bezahlung und Übernahme des Fahrzeugs ausmachen.
    Liebe Regierung.
    Sie haben uns jetzt schon sehr viel mit Corona zugemutet. Lassen sie wenigstens die Mehrwertsteuersenkung auf 16% das wir nicht noch mehr zahlen müssen.
  32. Häuslebauer am 04.11.2020
    Auf alle Fälle sollte die Mwst. weiter auf 16 % bleiben... wir stehen seit Beginn 2020 in der Bauplanung und konnten vor kurzem endlich mit den Arbeiten beginnen. Wir hatten uns sehr gefreut, dass wir - wenn alles gut ginge - 3 % bei den Bauleistungen sparen könnten, was bei einem Doppelhaus gleich eine richtig hohe Summe bedeutet. Die erste Anzahlung und nun auch die zweite Abschlagszahlung geht noch mit 16% durch. Da aber die Endabrechnung nach der Bauabnahme erst im April sein wird, verlieren wir die Einsparungen wieder, da dann das komplette Fertighaus wieder mit 19 % veranschlagt wird... :-(
    Fazit: für wirklich große Anschaffungen, ist eine Laufzeit von 6 Monaten viel zu kurz und die 3 % Rabatt beim Discounter, spürt sowieso kein Mensch... :-(
  33. Uta am 04.11.2020
    Ich bin sehr dafür die Mehrwertsteuersenkung zu verlängern. Corona wird uns mit Sicherheit noch länger begleiten. Außerdem muss die CO2 Bepreisung unbedingt zurück genommen werden, denn das Heizen im Winter darf nicht teuer werden und das Autofahren auch nicht. Gerade in Corona-Zeiten, wo die Ansteckungsgefahr im öffentlichen Nahverkehr nicht zu unterschätzen ist.
  34. Heinrich am 03.11.2020
    Natürlich soll das verlängert werden. Viele Projekte wurden bereits 2020 angestoßen und können nicht mehr fertig gestellt werden, da Handwerksbetriebe keine Kapazitäten mehr haben. Deshalb wäre eine Verlängerung sinnvoll - zumindest für alles, was 2020 noch in Auftrag gegeben worden ist!
  35. Deohh am 03.11.2020
    Ein klares JA für die Senkung der Mehrwertsteuer bis Ende 2021. Jede noch so kleine finanzielle Unterstützung kommt gut an, sonst gäbe es ja die ganzen Rabattaktionen in den Geschäften nicht, Black Friday wäre unbekannt. Sogar die Supermärkte könnten die Preiskämpfe lassen. Nein, die Bevölkerung ist um jeden Cent froh, der im Geldbeutel verbleibt. Es ist definitiv eine Hilfe in diesen Zeiten. Ich sehe es von beiden Seiten, auch wir haben die Software umstellen müssen, nach 6 Monaten und dann wieder umstellen, dieser bürokratische Aufwand kostet tatsächlich. Die Kunden haben die 16 % MwSt. gern angenommen, 3% machen doch einen Unterschied. Ob da reiche Leute dabei waren, weiß ich nicht, es waren eben völlig normale Leute. Auch ich habe die verschiedene Anschaffungen getätigt und mich über die 3% gefreut. Die Lager in den Geschäften sind übervoll, jeder Verkauf ist eine Hilfe.
  36. Thomas am 03.11.2020
    Auf jeden Fall sollte die Mehrwertsteuersenkung erhalten bleiben.
    Was für ein Zeichen wäre es, uns alle mit Steuererhöhungen zu belohnen?
    Klares Ja zur Verlängerung bis mindestens bis Ende 2021.
    Ich glaube uns verfolgt das alle noch bestimmt die nächsten 3 Jahre.
  37. Jo Knätterle am 03.11.2020
    Eine MwSt. Senkung ist immer gut. Nur dient Sie den Wohlhabenden wieder stärker.
    Sie hilft sogar allen Gaunern und Illegalen , ja eben jedem der sich im Land befindet.
    Besser wäre eine Erstattung wenn man sagen wir als Beispiel eine Rechnung ab Summe x
    der Jahressteuermeldung ans Finanzamt beilegt.
  38. Chris am 03.11.2020
    Die Mehrwertsteuersenkung sollte auf jeden Fall mindestens bis Ende 2021 verlängert werden, es hilft enorm bei Neuanschaffungen und bei Handwerkerleistungen, stärkt dadurch die Wirtschaft. 2021 ist das Wahljahr und könnte dann reformiert werden. Außerdem ist eine Umstellung nach nur einem halben Jahr im Einzelhandel und in den Büros wenig sinnvoll.
  39. Frank am 03.11.2020
    Ich bin dafür die Mehrwertsteuersenkung zumindest bis Mitte 2021 beizubehalten. Gerade jetzt wo wir wieder einen Teillockdown haben ist auch jede noch so kleine Hilfe notwendig.
  40. Marco am 02.11.2020
    Hallo, an alle. Ich denke das die Mehrwertsteuersenkung bis mindestens 06.2021 beibehalten werden soll. Es hilft Familien also Bürger und Unternehmern. Das finden denke ich viele Menschen so wie ich. Deswegen an die Politiker bitte verlängern!
  41. Christine am 02.11.2020
    Die Mehrwertsteuersenkung ist in allen Bevölkerungsschichten bemerkbar und die meisten Handelsketten geben diese Senkung auch an den Verbraucher weiter. Das in der Gastronomie die Senkung der Mehrwertsteuer zu einer verbesserten Marge genutzt wird, ist absolut legitim, da diese bei dem ersten Lockdown keine oder kaum Umsätze machen und somit die Fixkosten zum Teil nur mit Rücklagen decken können. Dies gilt ebenfalls für alle anderen Betroffenen Bereiche der Wirtschaft. Daher ein klares Ja zur Verlängerung Mehrwertsteuersenkung in 2021, um so einem Wirtschaftssterben entgegen zu wirken und dem Verbraucher mehr Spielraum bei seinen Ausgaben zu ermöglichen.
  42. Jens am 01.11.2020
    Gerade jetzt, wo wir wieder eine Situation wie im Frühjahr haben und die Hilfspakete für Künstler großzügiger ausfallen, darf an der Stelle der Mehrwertsteuersenkung nicht entgegengesetzt gedreht werden. Ein klares JA für die Senkung der Mehrwertsteuer bis Ende 2021 - zumindest jedoch bis zum 30.06.2021! Die kleinen Unternehmen werden es danken und der Statt verdient ebenfalls noch etwas mehr, wenn konsumiert wird
  43. Kev am 01.11.2020
    Man sollte die Mehrwertsteuer bis Ende 2021 gesenkt lassen.
    Zusammen mit der Bundestagswahl könnte sie dann reformiert werden.

    Wer meint die Mehrwertsteuersenkung hat nichts gebracht, sollte die Augen mal aufmachen! Sie hat der Möbelindustrie geholfen und zudem Einkommenschwache Familien geholfen! Vielleicht wäre ohne die Senkung es viel schlimmer gekommen!!
  44. Patrick am 30.10.2020
    Absolut dafür! Wäre ein super Zeichen an die Wirtschaft, auch wenn nur ein kleiner Schritt. Und weil sonst immer nur von Problemen bei der Umsetzung für Unternehmen und den Kosten die Rede ist oder das kleine Beträge sowieso nichts helfen: Ich wurde gerade auf eine Aktion von SOS Kinderdorf aufmerksam: https://www.sos-kinderdorf.de/portal/spenden/als-unternehmen-spenden/mehrwertspende. Find ich eine tolle Alternative, übrigens auch für "die Reichen" eine gute Möglichkeit, wie ich finde ;-)
  45. Melanie am 29.10.2020
    Ich bin davon absolut davon überzeugt, dass es notwendig ist die Mehrwertsteuersenkung zu verlängern. Unsere Wirtschaft wird es uns danken. Ein klares JA!!!
  46. Alexander am 29.10.2020
    Meiner Meinung nach sollte in der jetzigen Phase jeder Impuls genutzt werden, um die Wirtschaft zu stützen. Auch sehe ich bei einer Verlängerung der Mehrwertsteuersenkung keine Bevorteilung für diejenige Bevölkerungsgruppe mit höherem Einkommen. Wo soll hier bitte das Problem sein? Schließlich ist es diese Bevölkerungsgruppe, die das Steueraufkommen zu einem exterm hohen Teil mitfinanziert.

Neuen Kommentar schreiben

Die Frage der Woche

Soll man digitale Sitzungen von kommunalen Gremien erlauben?

Unser Pro und Contra jede Woche neu
Diskutieren Sie mit!

Die Frage der Woche – Archiv
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

Jahresbeilage 2020

Nächster Erscheinungstermin:
11.Dezember 2020

Weitere Infos unter Tel. 089 / 29 01 42 54 /56
oder
per Mail an anzeigen@bsz.de

Download der aktuellen Ausgabe vom 29.11.2019 (PDF, 15 MB)

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen

Nur für Abonnenten

Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.

Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.