Wirtschaft

Handymasten strahlen. Damit diese Strahlung dem Menschen nicht schaden kann, muss ihre Polarisation geändert werden. (Foto: Bilderbox)

18.02.2011

Auf die Polarisation kommt es an

Oberfränkisches Unternehmen stellt für elektrosensible Menschen Produkte zum Schutz vor Mobilfunkbelastung her

Eine schlechte Erntebilanz, zunehmende Wetterextreme und Vogelschwärme, die einfach vom Himmel fallen: Sind diese Ereignisse alle auf den Klimawandel zurückzuführen? Nur zum Teil, denn Hauptursache ist die durch den Menschen veränderte Umwelt. Je moderner das Leben wird, umso mehr dominieren technische Geräte. Vor allem Elektro-smog und drahtlose Datenübertragung beeinflussen Mensch, Tier und Natur.
„Wir müssen lernen, dass die technischen Regelkreise die biologischen nicht stören dürfen“, sagt Hellmut Volk. Der ehemalige technische Betriebsleiter ist Erfinder und Unternehmer zugleich. Mit seiner ganzheitlichen, empirischen Forschungsmethode haben Volk und sein Geschäftspartner Walter Heß ihre Erkenntnisse in Erfindungen umgesetzt. Sie betreiben seit 16 Jahren erfolgreich die Heß & Volk GmbH im oberfränkischen Untersiemau (Landkreis Coburg). Gemeinsam vertreiben sie Produkte, die elektrosensible Menschen vor den negativen biologischen Wirkungen von technisch erzeugter Spannung (zum Beispiel elektromagnetische Felder von Straßenbahnen) und drahtloser Datenübertragung (zum Beispiel Handystrahlung, digitaler Polizeifunk, Lkw-Maut, Richtfunk, Satellitenkommunikation, digitaler Rundfunk) schützen.
Grundprinzip ist die Umkehr der Polarisation. Technisch erzeugte Spannung und drahtlose Datenübertragung sorgen dafür, dass der Elektronenspin, also die Schwingungsrichtung der Elektronen, links herum verläuft. „In der Natur schwingt alles rechts herum“, sagt Volk. Deshalb sorgen seine Produkte dafür, dass sich die Schwingungsrichtung sämtlicher technischer Geräte, die damit ausgestattet werden, von links auf rechts dreht.
Dass dies kein Humbug ist, bestätigt zum Beispiel der Nuklearmediziner Manfred Doepp aus Irschenberg (Landkreis Miesbach). Er hat an verschiedensten Probanden nachgewiesen, dass die so genannte Geldrollenbildung der roten Blutkörperchen, zu der es kommt, wenn Menschen zu lange elektromagnetischen Feldern (Elektrosmog und drahtlose Datenübertragung) ausgesetzt sind, nicht eintritt, wenn die Produkte von Heß und Volk eingesetzt werden.
Dem Thema Polarisation wird in Fachkreisen kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Einzig die Nachrichtentechnik bedient sich ihrer. So nutzt man zum Beispiel die Polarisation ganz gezielt beim Senden von Fernsehsignalen. Jeder, der mittels Receiver von Satelliten Programme empfangen will, weiß, dass er horizontal oder vertikal polarisierte Programme empfangen kann. Hier bedient man sich der Polarisationsfilter, um auf gleicher Frequenz, also gleicher Wellenlänge, mehr Daten transportieren zu können.
Die negative biologische Wirkung von linksdrehenden Wellen bestätigt auch der niedersächsische Wissenschaftler Eike Hensch. Der langjährig tätige Professor für Architektur und Baubiologie an der Fachhochschule Hannover sagt, dass linkszirkuläre Strahlung eine degenerative Wirkung ausübt. Hoher Blutdruck, Schwindel, Schlaflosigkeit, Brennen im Körper, Herzrasen, ADHS, Krebs, Knochen- und Rückenschmerzen, Magen- und Darmerkrankungen oder Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten können die Folge sein.
Da es bisher kein technisches Messgerät gibt, dass die Polarisation feststellen kann, nutzen Heß, Volk, Hensch und andere die Wünschelrute. Spätestens jetzt greift sich der Rationalist an den Kopf und ist geneigt, das alles als Unsinn abzutun. Dass das Wünschelrutengehen aber nichts mit Spinnerei zu tun hat, sondern mit so genannten Hyperschallphänomenen (Schwingungen im höheren Terahertzbereich), beschreibt Diplomingenieur Reiner Gebbensleben von der Technischen Universität Dresden in seinem im August 2010 erschienenen Werk „Der sechste Sinn und seine Phänomene“. Auf knapp 700 Seiten stellt er dar, was er in unzähligen Experimenten jetzt wissenschaftlich nachweisen konnte: Hyperschall gehört zum Betriebssystem des Menschen. Sämtliche der Esoterik zugeordneten Phänomene sind normale Hyperschallphänomene, die sich mit den Gesetzen des physikalischen Standardmodells plausibel erklären lassen. Also ist auch die Wünschelrute durchaus ein ernstzunehmendes Messgerät.
Politiker sind aufgerufen, auf diese neuesten Erkenntnisse einzugehen. Per Gesetz sollten sie die Hersteller jeglicher technischer Geräte und sämtliche Energieversorger dazu zwingen, technisch erzeugte Spannung und Wellen rechts zu polarisieren. Dann braucht niemand mehr in der Bevölkerung gegen Mobilfunkmasten und neue Hochspannungsleitungen zu demonstrieren.
(Ralph Schweinfurth)

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Kommentare (1)

  1. Thorsten Feichtner am 17.12.2017
    Sehr geehrter Herr Schweinfurth,

    Ich möchte sie hiermit ernsthaft fragen, ob sie bei der Erstellung dieses Artikels ausgewogen recherchiert haben. Es gibt keine neutralen oder kritische Stimmen zu diesem Thema innerhalb ihres Textes.

    Ohne jetzt in die wissenschaftlich tatsächlich schlecht untersuchbaren Details einzugehen, möchte ich an folgendem Halbsatz Kritik üben: "Da es bisher kein technisches Messgerät gibt, dass die Polarisation feststellen kann ...". Das ist schlichtweg falsch.

    Sie widersprechen sich hier schon in ihrem eigenen Artikel, denn sie schreiben: "So nutzt man zum Beispiel die Polarisation ganz gezielt beim Senden von Fernsehsignalen. Jeder, der mittels Receiver von Satelliten Programme empfangen will, weiß, dass er horizontal oder vertikal polarisierte Programme empfangen kann. Hier bedient man sich der Polarisationsfilter, um auf gleicher Frequenz, also gleicher Wellenlänge, mehr Daten transportieren zu können."

    Dementsprechend befürchte ich, dass sie mit ihrem Artikel nur ein erfolgreiches Unternehmen bewerben möchten, als einen ausgewogenen Beitrag zu liefern.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Thorsten Feichtner

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