Wirtschaft

Schwache Verkäufe in China und den USA belasten die Bilanz von Audi im ersten Quartal. (Foto: dpa/Sven Simon)

13.04.2026

Schwäche in China und USA drückt Audi-Absatz

Audi verzeichnet weltweit sinkende Verkaufszahlen und schwächelt besonders in wichtigen Märkten wie China und den USA. In Europa und Deutschland entwickelt sich das Geschäft dagegen stabil

Audi kämpft mit schlechten Absatzzahlen in den USA und China. Weltweit sanken die Auslieferungen der VW-Tochter dadurch um 6,1 Prozent auf 360.106, wie sie mitteilte. Der Absatz von Elektroautos gab sogar um 9,4 Prozent auf 43.029 nach.

Audi verwies auf einen allgemein rückläufigen weltweiten Automarkt. Man habe seinen Marktanteil stabil halten können. In Deutschland und Europa legte die Marke sogar zu: Im Heimatmarkt ging es um 3,8 Prozent auf 50.308 Autos nach oben, in Europa ohne Deutschland um 5,9 Prozent auf 123.724.

Einbruch in Nordamerika besonders stark

Besonders drastisch brach der Absatz in Nordamerika ein, das bei Audi ohne Mexiko gerechnet wird. Dort ging es um 27 Prozent auf 35.464 Fahrzeuge nach unten. Der Absatz von reinen Elektroautos sackte gar um 85 Prozent auf 959 ab – dabei gibt Audi die Kosten der Zölle nach wie vor nicht in größerem Maße an die Kunden weiter.

In China betrug das Minus im ersten Quartal 12 Prozent auf 127.109 Autos. Dort machten sich – neben dem wettbewerbsintensiven Markt das Auslaufen staatlicher Förderprogramme und Modellwechsel bemerkbar. Immerhin die Zahl der ausgelieferten Elektroautos legte in China um 27,8 Prozent zu – allerdings mit 4.094 Fahrzeugen auf niedrigem Niveau.

Hoffnung durch Aufträge in Europa

Positiv entwickelte sich der Auftragseingang in Westeuropa, der um 5 Prozent zulegte – besonders stark bei Plug-in-Hybriden. (dpa)

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