Wirtschaft

Produktion und Verteilung des Katalogs lohnt sich nicht mehr. (Foto: dpa)

22.11.2018

Heute wurde in Nürnberg der letzte Otto-Katalog gedruckt

Versandhändler verlagert Produktpräsentation ins Internet

Es ist das Ende einer Ära: Nach Jahrzehnten wurde am heutigen Donnerstag (10.00 Uhr) in Nürnberg der letzte Otto-Katalog gedruckt. Der Hamburger Otto-Versand verlagert die Präsentation seiner Waren weitgehend ins Internet, wo auch 97 Prozent seiner Bestellungen eingehen. Der Aufwand für die Produktion und die Verteilung des Katalogs lohne sich nicht mehr, hatte ein Sprecher gesagt. Künftig will Otto in unregelmäßigen Abständen kleinere Spezialkataloge zu Sonderthemen wie Technik oder Garten und kleinere Modekataloge herausbringen.

Die Otto-Kataloge gehörten ebenso wie die Druckwerke der Konkurrenten Neckermann und Quelle über Jahrzehnte zum Alltagsleben in Deutschland. Sie erschienen in Spitzenzeiten bis zu vier Mal jährlich, umfassten mehr als 1000 Seiten und wurden in zweistelligen Millionenauflagen gedruckt. Otto ist der einzige große Versandhändler, der den Sprung von der Katalog-Ära ins digitale Zeitalter geschafft hat. Die letzte Auflage umfasst dem Sprecher zufolge ein paar Millionen Kataloge. Wie viele genau, wollte er nicht verraten.
(Aleksandra Bakmaz und Eckart Giencke, dpa)

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