Leben in Bayern

Tausende Menschen in Bayern nehmen an Schwimmkursen teil, doch viele Kinder lernen weiterhin nicht sicher schwimmen. (Foto: dpa/Sven Hoppe)

27.04.2026

60 Prozent der Grundschüler können nicht schwimmen

Über 30.000 Menschen in Bayern haben 2025 einen Schwimmkurs beim DLRG gemacht. Doch im Bundesvergleich sind das wenige. Fehlende Bäder und Plätze bremsen die Ausbildung aus

Mehr als 30.000 Menschen haben in Bayern im vergangenen Jahr an Schwimmkursen teilgenommen und dabei teils Abzeichen wie Seepferdchen, Bronze, Silber oder Gold erworben. Das sind mehr als im Vorjahr, teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit.

Dennoch lernen bundesweit weiterhin zu wenige Kinder schwimmen. Fast 60 Prozent der Schülerinnen und Schüler können laut DLRG am Ende der vierten Klasse nicht sicher schwimmen.

Zu wenig Angebote und Unterricht

Ein Grund dafür sind nach Angaben der DLRG fehlende Kapazitäten: Es gibt zu wenige Schwimmbäder, zu wenig Kursplätze und zu wenig Schwimmunterricht in Schulen.

Im Bundesvergleich liegt Bayern mit rund 30.000 Kursteilnehmern eher im Mittelfeld. In Nordrhein-Westfalen nahmen fast viermal so viele Menschen an entsprechenden Angeboten teil.

Zwei große Anbieter im Freistaat

Die vergleichsweise niedrige Zahl hat laut DLRG auch strukturelle Gründe. Neben der DLRG bietet in Bayern mit der Wasserwacht eine zweite große Organisation Schwimmkurse an.

Insgesamt engagieren sich deutschlandweit zahlreiche Anbieter in der Schwimmausbildung – darunter Schulen, Verbände, Bäderbetriebe und private Schwimmschulen. Eine einheitliche Statistik über alle abgelegten Schwimmabzeichen gibt es jedoch nicht. (dpa)

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