Leben in Bayern

Nach der Gewalttat am Welfen-Gymnasium richtet sich Schongaus Bürgermeister an die Betroffenen. (Foto: dpa/Michael Nibel)

09.07.2026

Nach Amoktat in Schongau: Bürgermeister verspricht Betroffenen Unterstützung

Nach dem Messerangriff auf zwei 13-jährige Schülerinnen hat sich Schongaus Bürgermeister Thomas Schleich mit einer emotionalen Botschaft an Schüler, Eltern und Lehrkräfte gewandt

Nach der mutmaßlichen Amoktat an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau sitzt der Schock tief. „Die Bilder dieses Tages werden uns noch lange begleiten“, schrieb der Erste Bürgermeister Thomas Schleich auf Instagram: „Ein Tag, der uns alle verändert hat.“

Zwei 13 Jahre alte Schülerinnen waren schwer verletzt worden, als sie – mutmaßlich von einem 16 Jahre alten ehemaligen Mitschüler – mit einem Messer attackiert wurden.

„Wir lassen Euch jetzt nicht allein“

„Was wir am Welfen-Gymnasium erleben mussten, ist das, wovor wir uns alle immer am meisten gefürchtet haben“, schrieb Schleich, dankte den Einsatzkräften und versprach Schülern, Eltern und Lehrern: „Wir lassen Euch jetzt nicht allein.“

An dem Gymnasium sollte die Schule nach der Gewalttat weitergehen. Kriseninterventionsteams sollen für Gespräche vor Ort sein und den Schülern und Lehrern helfen, das zu verarbeiten, was am Mittwoch an ihrer Schule geschehen ist.

Krisenintervention begleitet Schulstart

„Wir werden Zeit brauchen, um das Erlebte zu verarbeiten“, schrieb der Bürgermeister. „Aber wir werden diesen Weg gemeinsam gehen.“ (dpa)

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