Politik

Harald Lesch äußert Zweifel an der Zukunft von Atomkraftwerken unter den Bedingungen des Klimawandels. (Foto: dpa/Felix Hörhager)

24.04.2026

Lesch warnt: Haben nicht genügend Wasser für AKW-Kühlung

Der TV-Journalist Harald Lesch kritisiert die Pläne mancher Politiker für eine Rückkehr zur Atomkraft. Er sieht Wissenslücken - denn der Klimawandel mache neue Kernkraftwerke auf Dauer eh unmöglich

Der Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist Harald Lesch kritisiert Forderungen nach einer Rückkehr zur Atomkraft in Deutschland. Ein zentrales Problem sei der steigende Wasserbedarf für die Kühlung von Kernkraftwerken.

„Die Klimaszenarien für die Zukunft sagen: Wir haben nicht mehr genug Wasser zum Kühlen“, sagte Lesch der „Augsburger Allgemeinen“. Damit stelle der Klimawandel die langfristige Nutzung der Atomenergie grundsätzlich infrage.

Kritik an politischen Vorstößen

Mehrere Politiker, darunter Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), sehen Kernkraft weiterhin als mögliche Zukunftstechnologie. Söder wirbt unter anderem für sogenannte Small Modular Reactors (SMR), also kleinere, modular gebaute Atomkraftwerke.

Befürworter versprechen sich davon geringere Kosten und mehr Effizienz. Kritiker warnen hingegen vor zusätzlichen radioaktiven Abfällen und einer größeren Zahl von Anlagen, die überwacht werden müssten.

Lesch betonte zudem, er habe Söder in der Vergangenheit mehrfach beraten. Der CSU-Chef habe danach jedoch „immer das Gegenteil“ gemacht. (dpa)

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