Politik

Soldaten kochen in der "taktischen Feldküche 250” vor dem Rathaus Zehlendorf nach dem tagelangen großflächigen Stromausfall im Berliner Südwesten für Menschen in Zehlendorf. (Foto: dpa)

27.01.2026

Mutmaßlich linksextremer Brandanschlag in Berlin: Eine Million Euro für Hinweis auf Täter

Eine linksextremistische Gruppe bekennt sich zum Anschlag auf die Stromversorgung. Das BKA bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Doch nur wer schnell liefert, soll eine Belohnung erhalten

Wer der Polizei innerhalb der nächsten vier Wochen entscheidende Informationen für die Aufklärung des Brandanschlags auf die Berliner Stromversorgung Anfang Januar liefert, kann mit einer Belohnung von bis zu einer Million Euro rechnen. Das teilte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) mit. Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hatte die hohe Belohnung bereits am Montag angekündigt. 

Zeugenaufruf läuft bis zum 24. Februar

In einer Mitteilung des Bundeskriminalamts (BKA) bitten das BKA und der Generalbundesanwalt die Bevölkerung um Hinweise auf den oder die Täterinnen und Täter, die am 3. Januar durch einen Brandanschlag mehrere Starkstromkabel in Berlin beschädigt hatten. Durch den mutmaßlich linksextremistisch motivierten Anschlag war die Stromversorgung von 45.000 Haushalten im Südwesten der Hauptstadt tagelang ausgefallen.

Bekennerschreiben einer "Vulkangruppe" 

Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat die Ermittlungen übernommen. In einem Bekennerschreiben hatte eine der linksextremistischen "Vulkangruppen", die seit 2011 vor allem in Berlin und Brandenburg immer wieder Brandanschläge auf die öffentliche Infrastruktur verübt haben sollen, die Tat für sich reklamiert.

Islamismus und Rechtsextremismus nicht vernachlässigen

Dobrindt sagte, die Sicherheitsbehörden hätten den Linksextremismus zwar immer mit im Blick gehabt. Die Betrachtung der unterschiedlichen Phänomenbereiche sei jedoch "unterschiedlich ausgeprägt" gewesen. Er werde nun dafür sorgen, dass die Beobachtung des linksextremistischen und linksterroristischen Spektrums durch das Bundesamt für Verfassungsschutz verstärkt werde. Das bedeute jedoch nicht, dass man bei der Beobachtung von Rechtsextremisten oder islamistischen Terroristen nachlassen werde.

Doch wie gefährlich sind Linksextreme in Bayern tatsächlich? Lesen Sie hier, wie das Landeskriminalamt die Sitaution im Fresitaat einschätzt.

(dpa/BSZ)

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!
Die Frage der Woche

Soll man Bundesländer zusammenlegen?

Unser Pro und Contra jede Woche neu
Diskutieren Sie mit!

Die Frage der Woche – Archiv
X
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

Jahresbeilage 2025

Nächster Erscheinungstermin:
28. November 2026

Weitere Infos unter Tel. 089 / 29 01 42 54 /56
oder
per Mail an anzeigen@bsz.de

Download der aktuellen Ausgabe vom 28.11.2025 (PDF, 16,5 MB)

E-Paper
Unser Bayern

Das kunst- und kulturhistorische Online-Magazin der Bayerischen Staatszeitung

Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.

Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.

Unser Bayern - Nachbestellen

Aktuelle Einzelausgaben des Online-Magazins „Unser Bayern” können im ePaper der BSZ über den App-Store bzw. Google Play gekauft werden.