Politik

FOTOMONTAGE, Eine AfD-Fahne (Alternative für Deutschland mit Logo) weht vor dem Reichstagsgebäude in Berlin vor einer rot weißen Schranke. (Foto: dpa)

14.07.2026

Trendumkehr? AfD verliert in mehreren Umfragen an Zustimmung

Doch noch immer wäre die rechte Partei, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, mit 26 bis 28,5 Prozent der Stimmen den Erhebungen zufolge klar die stärkste politische Kraft

Hat der andauernde Aufstieg der AfD in den Wahlumfragen ihren Zenit erreicht? Die AfD verliert in mehreren Umfragen an Zustimmung.

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, würden einer am heutigen Dienstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge 27 Prozent der Deutschen für die in Teilen rechtsextreme Partei stimmen. Dies sind 2 Prozentpunkte weniger als bei der letzten YouGov-Erhebung vor gut einem Monat. Die Union bleibt den Angaben zufolge unverändert bei 20 Prozent, die Grünen bei 14 Prozent und Linke sowie SPD rangieren wie im Vormonat bei jeweils 12 Prozent.

BSW würde Einzug in den Bundestag verpassen

Bei einer Erhebung des INSA-Instituts verliert die AfD ebenfalls an Zustimmung. Aktuell kommt sie den Angaben zufolge auf 28,5 Prozent. Bei einer Umfrage am Samstag hatte sie dagegen bei 28 Prozent gelegen. In den vergangenen Wochen hatte die Umstrittene Partei dagegen seit Mitte Mai stets bei 29 Prozent rangiert. CDU und CSU kommen dem Angaben zufolge derzeit auf 21,5 Prozent. Grüne (13 Prozent) und SPD (12 Prozent) verharren der Umfrage zufolge in der Gunst der Wähler derweil auf dem Niveau der Vorwoche – ebenso wie die Linke. Das BSW würde mit 4 Prozent in beiden Erhebungen den Einzug ins Parlament verpassen – die FDP kratzt mit 4 sowie 5 Prozent an der Fünfprozenthürde.

In einer aktuellen Forsa-Umfrage liegt die AfD bei 26 Prozent – zwei Monate zuvor stand sie noch bei 28 Prozent. Ist dies also die Trendumkehr? Das lässt sich schwer sagen. Denn es handelt sich bei den Umfragen nur um ein Stimmungsbild. Generell sind Meinungserhebungen immer mit Unsicherheiten behaftet – auch unterliegen sie einer gewissen Fehlertoleranz. Die nächste Bundestagswahl wird regulär ohnehin erst 2029 stattfinden. (till)

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