Politik

Hat die AfD ihren Zenit erreicht? (Foto: dpa)

31.01.2026

Wahlumfrage: Union holt AfD ein

Die Union hat die AfD bei Insa eingeholt. Beide rangieren dort jetzt bei 26 Prozent. Auch in anderen Wahlumfragen läuft es für CDU und CSU nun etwas besser als zuletzt. Freuen darf sich auch die SPD

Schlechte Nachrichten für die AfD: Die Union kann gegenüber der Rechtsaußen-Partei in zwei Umfragen aufholen.

In einer am heutigen Samstag (31. Januar) veröffentlichten repräsentativen Erhebung von Insa können sich CDU und CSU gemeinsam im Vergleich zu einer am 27. Januar veröffentlichten Umfrage um 1 Prozentpunkt auf 26 Prozent steigern. Am 10. Januar hatte die Union bei Insa sogar noch bei lediglich 24 Prozent gelegen.

Erstmals seit drei Monaten

Die Union hat damit bei Insa die AfD eingeholt. Denn die in Teilen rechtsextreme Partei verharrt in den Insa-Umfragen seit Wochen bei 26 Prozent. Über die neueste Insa-Erhebung freuen kann sich auch die SPD, die um 1,5 Prozentpunkte auf 16 Prozent zulegt. Dahinter kommen Grüne (11 Prozent) und Linke (10 Prozent). FDP und BSW wurden den Einzug in das Parlament verpassen.

Zuletzt war es der Union vor gut drei Monaten gelungen, bei einer Insa-Erhebung zur AfD aufzuschließen. Die jüngste Umfrage wurde zwischen dem 26. Januar und dem 30. Januar unter mehr als 1200 Deutschen durchgeführt.

Zugleich verliert die Alternative für Deutschland auch in der zuletzt monatlich durchgeführten Infratest-Umfrage an Rückhalt: Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, würde die in Teilen rechtsextreme Partei nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts auf 25 Prozent kommen – ein Prozent weniger als noch Anfang November. CDU und CSU liegen in der am 4. Dezember veröffentlichten Erhebung wie im Vormonat bei 27 Prozent. 

Bei Forsa verliert die AfD deutchlich an Zustimmung

In der jüngsten Forsa-Umfrage kann derweil die Union ebenfalls zulegen, immerhin um 1 Prozentpunkt: Sie kommt nun auf 16 Prozent, während die AfD zwei Prozentpunkte verliert (24 Prozent). Drittstärkste Kraft wäre demnach die SPD mit 14 Prozent.

Bei einer am heutigen Samstag veröffentlichten Allensbach-Umfrage unter knapp 1100 Befragten liegt die Union mit 27 Prozent vor der AfD mit 25 Prozent. Im Vergleich zur letzten Allensbach-Umfrage am 11. Dezember bleiben die Zustimmungswerte beider Parteien unverändert

Ist das die Trendwende? Das lässt sich kaum sagen: Denn Umfragen unterliegen Schwankungen und sind nicht exakt.  (till)

Kommentare (1)

  1. Joachim Datko am 31.01.2026
    Ich traue den Umfragen nicht. Die AfD könnte noch wesentlich bessere Werte haben, wenn sie nicht vom Inlandsgeheimdienst bekämpft würde.

    Haldenwang (CDU) hat als Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz zugegeben, dass die Behörde die AfD bekämpft: 20.06.23 ZDF-„Heute-Journal“: „Nicht allein der Verfassungsschutz ist dafür zuständig, die Umfragewerte der AfD zu senken.“ Das Bundesamt für Verfassungsschutz wird missbraucht.

    Der Thüringer Verfassungsschutzpräsident Kramer (SPD) hat im Juni 2023 dem „Freien Wort“ ein Interview gegeben. Kramer, die AfD habe „eigentlich gar keine politischen Alternativen und Lösungen zu bieten“ und verfüge über „kaum vorhandene Programmatik“. Der Thüringer Verfassungsschutz wird parteipolitisch missbraucht.

    +++ Joachim Datko – Ingenieur, Physiker – Regensburg – AfD-Stammwähler +++
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