Kommunales

Dominik Krause (Bündnis90/Die Grünen), designierter Oberbürgermeister der Stadt München, und Verena Dietl, dritte Bürgermeisterin der Stadt München, leiten erstmals in neuer Funktion die Vollversammlung des Stadtrats. Krause vertritt Oberbürgermeister Reiter (SPD), der krankgeschrieben ist. (Foto: dpa/Sven Hoppe)

30.03.2026

Koalitionspoker im Münchner Rathaus: SPD signalisiert Zustimmung – stellt aber Bedingungen

Nach dem Machtwechsel im Münchner Rathaus deutet vieles auf eine neue Zusammenarbeit hin. Doch die SPD macht klar: Eine Koalition mit den Grünen ist kein Selbstläufer

Nach der überraschenden Abwahl von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) stellt die dritte Bürgermeisterin Verena Dietl (ebenfalls SPD) sich offenbar auf eine Fortsetzung der grün-roten Rathauskoalition unter Reiters Nachfolger Dominik Krause (Grüne) ein.

SPD signalisiert Gesprächsbereitschaft

„Ich habe mich mit Dominik Krause seit seiner Wahl ein paar Mal getroffen und ich denke, dass wir das gut hinbekommen“, sagte sie der Münchner „Abendzeitung“. „Wir wissen, dass die letzten sechs Jahre der grün-roten Koalition nicht immer astrein gelaufen sind. Jetzt müssen wir glaubhaft machen, wie es besser gelingt.“

Schon in den vergangenen sechs Jahren hatten die Grünen als stärkste Kraft im Münchner Stadtrat mit der SPD koaliert - allerdings noch unter SPD-OB Reiter.

Opposition bleibt als Druckmittel

Dessen Nachfolger Krause hatte nach seiner Wahl angekündigt, vor allem mit dem bisherigen Koalitionspartner zu sprechen, aber auch Sondierungsgespräche mit der CSU geführt.

Ein Selbstläufer seien die grün-roten Sondierungsgespräche nicht, betonte Dietl: „Wenn wir merken, dass wir nicht vorkommen, dann ist es auch immer eine Option, in die Opposition zu gehen.“

Zeitplan für neue Regierung steht

Krause, der mit seinem deutlichen Stichwahl-Sieg gegen Reiter bundesweit Schlagzeilen gemacht hat, wird das OB-Amt zum 1. Mai übernehmen, am 11. Mai tritt der neu gewählte Stadtrat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Spätestens bis dahin soll die Koalition stehen. (dpa)

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